Symptome Überblick
Symptome der Wechseljahre sind vielfältig und sehr individuell
Ein Drittel der Frauen hat gar keine Wechseljahresbeschwerden, ein weiteres Drittel wenige oder leichte, und ein weiteres Drittel hat starke Beschwerden. Manche leiden unter Hitzewallungen, manche nicht. Manche sind emotional sehr großen Schwankungen ausgesetzt, manche haben nur kleine Aggressionsschübe oder Ungeduld, manche bekommen Depressionen. Viele Frauen schlafen schlecht, wachen auf mit Herzrasen und Schweißausbrüchen. Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Symptom.
Stimmungsschwankungen sind sprichwörtlich für die Wechseljahre. Viele Frauen sind sehr leicht gereizt. Andere fühlen sich einfach sehr dünnhäutig und übersensibel. Manche klagen über Ängstlichkeit und Depressionen. Aber die gute Nachricht ist: all diese Schwankungen pendeln sich langsam ein – und früher oder später gerät frau wieder ins Gleichgewicht!
Gerade in der Zeit vor der Menopause (letzte Monatsblutung), in den Jahren ab ungefähr 37, wenn sich der Körper langsam umstellt, können starke Gefühlsschwankungen auftreten sowie Schlafstörungen. Dies ist die Zeit der höchsten hormonellen Schwankungen. Kein Wunder, dass man so gereizt ist! Und gut zu wissen, dass auch die dunklen Momente eine Ursache haben. Und eine, die wieder vorübergeht…
In der Postmenopause, der Zeit nach der letzten Monatsblutung, sind die Stimmungsschwankungen dann meistens überstanden. Die Monatsblutung gehört der Vergangenheit an und mit ihr die Schwankungen im Hormonspiegel. Die Hormone haben sich neu eingependelt und das Wechselbad ist vorbei!

